Wie bewegt man ein Sinfonieorchester und ein Wirtschaftsunternehmen?

Ein Beispiel: Wenn Thilo Wolf als Jazzpianist für ein gemeinsames Projekt zu einem klassischen Sinfonieorchester stößt, sei es als Solist, mit Band oder als Dirigent, dann bedeutet das für den Klangkörper erst einmal ungewohntes Terrain. Eine Herausforderung für rund 70 Musiker, die sich auf etwas völlig Neues einstellen müssen. Wenn am Ende eines solchen Projekts aber nicht nur Publikum und Presse jubeln, sondern sich auch die Orchestermusiker eine Fortsetzung wünschen, dann kann man es als sehr erfolgreiches Projekt titulieren. 

Dieser Vorgang hat sehr viel mit Kreativ-, Innovations- und Change-Prozessen in Wirtschaftsunternehmen zu tun, besonders aber auch mit Teammotivation. Wir haben die Parallelen analysiert und eine Methodik entwickelt, wie man im Unternehmen echtes kreatives Denken und Teamgeist implementieren kann, ohne Prozesse von Grund auf zu ändern und Menschen zu verunsichern: Jazzthinking! 

Anschaulich und lebendig vorgetragen mit vielen Bildern, Videos und Klangbeispielen aus der Arbeit mit Jazzformationen und großen Orchestern (siehe Video-Trailer unten). Auch gibt es den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen aus Thilo Wolfs Zusammenarbeit mit Showgrößen wie Conchita, Max Mutzke oder Benny Anderson (ABBA). Kein Vortrag von einem Musiker für ein Unternehmen, sondern von einem Referenten, der in beiden Welten erfolgreich zuhause ist.

JAZZ-CROSSOVER-PROJEKT MIT DEM MÜNCHNER RUNDFUNKORCHESTER DES Bayerischen Rundfunk

Wie kommt das Jazz-Ensemble zum Sinfonieorchester?

Thilo Wolf zum Projekt "Gershwin-Melodies":

"Wenn wir (Thilo Wolf und Jazz-Quartett) mit einem Crossover-Projekt zu einem Sinfonieorchester kommen, dann ist das auch eine Art Innovatioins- oder Change-Prozess. Man trifft auf rund 70 hoch qualifizierte Musiker, die eine eigene „Klangkultur" - oder Unternehmenskultur - entwickelt haben und die in ihrem ureigenen Repertoire hervorragend eingespielt sind. Die personelle Zusammensetzung eines solchen Klangkörpers ist sehr mit der eines Unternehmens oder Konzerns vergleichbar. Vom ehrgeizigen und hochmotivierten Orchestermitglied bis zum langjährigen Musiker, dessen Motivation sich schon ein bisschen in Grenzen hält, ist die ganze Bandbreite an künstlerischen Persönlichkeiten vorhanden.

Wenn man nun mit einem ungewohnten Repertoire zu diesem Orchester kommt, ist der Tenor nicht, die Menschen und ihr Können zu verändern oder gar ihnen etwas "über zu stülpen", sondern ihnen neue Impulse zu geben, die ihnen auch Freude bereiten. Wir eröffnen neue musikalische Welten, indem wir das Orchester ernst nehmen, auf die Stärken des Orchesters setzen und diese ausbauen. Erfolgsfaktoren für diese Zusammenarbeit waren zum einen unser Können als erfahrene Jazzmusiker und unsere Authentizität, zum anderen aber auch unser echtes Interesse am Orchester, das sich z.B.  in den Musik-Arrangements widerspiegelte. Diese nahmen die Wünsche und Fähigkeiten des Orchesters sehr ernst und bauten auf den schier unbegrenzten Möglichkeiten einer solchen Großformation auf. Auf diese Weise konnten alle Orchestermusiker persönlich mitgenommen werden und es kam ein Konzert heraus, das nicht nur das Publikum, sondern ganz besonders auch das Orchester selbst begeisterte. Es behielt zu jeder Zeit seine Identität als klassischer Klangkörper bei, dennoch entstand etwas Neues und Gemeinsames, zusammen mit dem Jazz-Quartett. Die Energie und Spielfreude beider Ensembles übertrug sich erfolgreich auf Publikum und Presse, letztere schwärmte nach den Konzerten in München und Fürth: "Gershwin hätte geweint vor Glück". 

Auch Veränderungs- und Innovationsprozesse in Unternehmen funktionieren nach sehr ähnlichen Methoden. Nur wenn Sie es schaffen, ihre Mitarbeiter nachhaltig zu begeistern, dann werden am Ende auch Ihre Kunden begeistert sein. Eine Binsenweisheit? Möglicherweise, aber immer wieder eine enorme Herausforderung. 

Wir übertragen unsere Erfahrungen aus dem Showgeschäft direkt in Ihr Unternehmen und sorgen dafür, dass am Ende auch Ihr Unternehmen und Ihr Produkt "Standing Ovations" bekommen.

Fotos: Crossover Konzertproduktion mit dem Münchner Rundfunkorchester und dem Thilo Wolf Jazz-Quartett im ausverkauften Münchner Prinzregententheater (2020). Live-Übertragung im Bayerischen Rundfunk auf BR-Klassik. Am Ende Standing Ovations, Begeisterung und lachende Gesichter.